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Kühlboxen für Werkzeugakkus (Makita, Ryobi, Einhell, DeWalt): Kompressor oder Peltier?

Makita baut mehrere Kühlboxen für seine 18-V- und 40-V-Akkus – laut Makita alle mit Kompressor, von 7 bis 50 Litern und von −18 bis +60 °C. Sie laufen zusätzlich an 12/24 V und am Netz. Ryobi bietet eine 23-Liter-„Hybrid-Kühlbox“ für 18-V-Akkus an, ohne die Bauart zu nennen. Zu Einhell und DeWalt liegen uns keine Herstellerdaten vor.

von der Redaktion aktualisiert am 22. Oktober 2026 5 Min. Lesezeit

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Die Kurzfassung

Laut Makita-Produktseiten kühlen CW003G (7 l), CW001G (20 l), CW006G (23 l) und CW002G (50 l) mit Kompressor, regeln von −18 bis +60 °C und nehmen 18-V-LXT- und 40-V-XGT-Akkus. Die Laufzeit gibt Makita nur als Spanne ohne Messbedingung an, etwa 5,5 bis 25,5 Stunden für die CW001G mit zwei 18-V-Akkus à 6,0 Ah. Prüf vor dem Kauf immer die Bauart im Datenblatt.

Inhalt dieser Seite

Wer ohnehin Akkus eines Werkzeugsystems im Keller hat, liegt mit einer passenden Kühlbox nahe: kein zweites Ladegerät, kein schweres Powerstation-Gehäuse. Die entscheidende Frage ist die Bauart. Eine Kompressor-Box regelt auf eine eingestellte Temperatur und kann gefrieren; eine thermoelektrische Box kühlt nur um einen festen Abstand unter die Umgebung. Alle anderen Akku-Lösungen vergleichen wir unter Kompressor-Kühlbox mit Akku. Eigene Tests machen wir nicht; die Daten stammen von den Herstellerseiten.

Was die Hersteller angeben

ModellInhaltBauart laut HerstellerTemperaturAkkusWeitere AnschlüsseGewicht inkl. Akku
Makita CW003G7 lKompressor−18 bis +60 °C18 V LXT, 40 V max XGT12/24 V, 100–240 V7,9 bis 9,4 kg
Makita CW001G20 lKompressor−18 bis +60 °C18 V LXT, 40 V max XGT12/24 V, 100–240 V13,8 bis 17,3 kg
Makita CW006G23 lKompressor−18 bis +60 °C18 V LXT, 40 V max XGTKfz-Adapter und Netzteil als Zubehör18,8 bis 21,9 kg
Makita CW002G50 lKompressor−18 bis +60 °Cje ein 18-V- und 40-V-Schacht12/24 V, 100–240 V, USB-A25,6 bis 29,0 kg
Ryobi RY18CB23A-023 l„Hybrid-Kühlbox (Akku / Netzbetrieb)“+20 bis −20 °C18 V ONE+12-V-Kfz-Adapter, 230 Vkeine Angabe

Quellen: Makita-Produktseiten (makita.de), Ryobi-Produktseite (de.ryobitools.eu), abgerufen am 22.10.2026. Bei der CW006G listet Makita den Kfz-Adapter und das Steckernetzteil als Zubehör; ob sie im Lieferumfang sind, prüf im Angebot. Bei der CW002G sind die Akkus BL1890 und BL18120 laut Makita nicht kompatibel.

Wichtig bei Ryobi: „Hybrid“ meint hier laut Produktseite Akku- und Netzbetrieb – nicht die Kombination aus Kompressor und Peltier, die andere Hersteller so nennen. Welche Kühltechnik die Box nutzt, steht auf der Seite nicht. Sie soll laut Ryobi auch gefrieren können.

Einhell und DeWalt: Einhell führt auf seiner Website eine Akku-Kühlbox, technische Daten haben wir dort nicht abrufen können. Für DeWalt haben wir keine Herstellerseite ausgewertet. Für Angebote, die Alpicool-Boxen mit Makita-Akkuadapter bewerben, gilt dasselbe.

Laufzeit: Was die Angaben taugen

Makita gibt die Laufzeit je Akkupaar als Spanne an, ohne Umgebungs- oder Innentemperatur:

ModellAkkusLaufzeit laut Makita
CW001G2 × 18 V, 6,0 Ah5,5 bis 25,5 h
CW001G2 × 40 V max, 5,0 Ah8,5 bis 36 h
CW006G2 × 18 V, 6,0 Ah8,5 bis 29 h
CW006G2 × 40 V max, 8,0 Ah24 bis 70 h
Ryobi RY18CB23A-02 × 18 V, 4,0 Ah12 h (bei 5 °C)

Die Spannen sind breit, weil Hitze, eingestellte Temperatur und häufiges Öffnen den Verbrauch bestimmen. Zur Einordnung hilft eine Überschlagsrechnung: Zwei 18-V-Akkus à 6,0 Ah haben zusammen nominal 216 Wh (18 V × 6 Ah × 2). Eine Box mit dem Dometic-Wert der CFX5 25 (0,77 Ah pro Stunde an 12 V, also gut 9 Wh pro Stunde bei 32 °C Umgebung und 4 °C innen) käme damit rechnerisch auf etwa 23 Stunden – ohne Wandlungsverluste. Das ist ein Rechenbeispiel mit einer anderen Box, kein Messwert für Makita. Den Rechenweg erklären wir unter Stromverbrauch.

Kompressor oder Peltier – so erkennst du es

Thermoelektrische Boxen kühlen je nach Modell 15 bis 27 °C unter die Umgebung (Dometic TropiCool TCX 35: bis zu 27 °C) und gefrieren nicht. Bei 35 °C im Auto wären das selbst mit 27 °C Abstand rechnerisch noch 8 °C innen. Wie die Bauarten funktionieren, steht unter Kompressor, Absorber oder thermoelektrisch und Thermoelektrische Kühlbox.

Darauf achtest du im Datenblatt:

  1. Steht „Kompressor“ ausdrücklich da? Bei Makita ja („Typ: Kompressor“). Fehlt das Wort, frag nach.
  2. Temperaturbereich unter null. Ein Gefrierbereich bis −18 °C passt zur Kompressor-Bauart; „bis 20 °C unter Umgebung“ deutet auf Peltier.
  3. Laufzeit mit Bedingung. Eine Angabe wie die von Ryobi (12 h bei 5 °C) ist besser einzuordnen als eine Spanne ohne Bedingung.
  4. Gewicht inklusive Akku. Die 20-Liter-Makita wiegt mit Akkus bis 17,3 kg.
  5. Zusätzliche Anschlüsse. 12/24 V und Netz machen die Box im Auto und zu Hause nutzbar, ohne die Werkzeugakkus zu leeren.

Alternative: eine Powerstation für jede Box

Hast du kein Akkusystem oder willst du die Box über mehrere Tage betreiben, ist eine Powerstation mit 12-V-Ausgang die belegbare Alternative. Die Anker SOLIX C1000 Gen 2 hat laut Anker 1.024 Wh und einen 12-V-Kfz-Ausgang mit 10 A. Für Boxen bis 10 A Nennstrom reicht der Ausgang; die Dometic CFX5 95DZ mit 10,4 A passt nicht sicher. Details stehen unter Powerstation für die Kühlbox.

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Anker SOLIX

Anker SOLIX C1000 Gen 2

1.024 Wh und eine 12-V-Kfz-Buchse mit 10 A – Reserve, um eine 40-Liter-Box mehrere Tage zu versorgen.

Warum hier: 1.024 Wh und 12-V-Kfz-Ausgang mit 10 A laut Anker – versorgt jede Kompressor-Box bis 10 A Nennstrom, unabhängig vom Werkzeugsystem.

Ideal für: Mehrtägige Touren ohne Landstrom, wenn die Box nicht an der Starterbatterie hängen soll

Stärken

  • 12-V-Kfz-Ausgang laut Anker mit 10 A (120 W) – mehr als der Nennstrom gängiger Boxen
  • Laut Anker über 80 % Restkapazität nach 4.000 Ladezyklen
  • Solareingang bis 600 W

Schwächen

  • Rund 11,3 kg zusätzlich im Gepäck
  • Wandlungsverluste am 12-V-Ausgang gibt Anker nicht an
  • Obere Preisklasse

Typenschild

Kapazität
1.024 Wh
Kfz-Ausgang
12 V, 10 A, 120 W
Ladezyklen
4.000 (über 80 % Restkapazität)
Solareingang
bis 600 W
Gewicht
ca. 11,3 kg
Preisklasse
obere Preisklasse

Welche Box für welchen Einsatz?

Fazit

Für Makita-Nutzer ist die Lage klar: Die aktuellen CW-Boxen kühlen laut Makita mit Kompressor, gefrieren bis −18 °C und laufen auch an 12/24 V. Die Laufzeitangaben sind aber Spannen ohne Messbedingung. Bei Ryobi, Einhell und DeWalt prüfst du die Bauart vor dem Kauf im Datenblatt. Wer kein Akkusystem hat, fährt mit einer normalen Kompressor-Box und einer Powerstation flexibler. Zurück zur Übersicht geht es unter Kompressor-Kühlbox mit Akku und auf der Startseite.

Oft gefragt

Hat die Makita-Kühlbox einen Kompressor?

Die Makita-Boxen CW001G, CW002G, CW003G und CW006G laufen laut Makita mit Kompressor; auf den Produktseiten steht „Typ: Kompressor“ bzw. „Kompressor-Kühlsystem“. Sie regeln von −18 bis +60 °C, können also kühlen, gefrieren und warmhalten. Ältere oder andere Makita-Modelle haben wir nicht ausgewertet.

Wie lange läuft eine Makita-Kühlbox mit Akku?

Makita nennt nur Spannen ohne Umgebungs- und Innentemperatur: für die CW001G mit zwei 18-V-Akkus à 6,0 Ah 5,5 bis 25,5 Stunden, für die CW006G mit zwei 40-V-Akkus à 8,0 Ah 24 bis 70 Stunden. Die Spanne ist groß, weil Hitze, Solltemperatur und Öffnen den Verbrauch bestimmen.

Ist die Einhell-Kühlbox ein Kompressor-Gerät?

Das können wir nicht belegen. Einhell führt auf seiner Website eine Akku-Kühlbox in der Kategorie Outdoor, technische Daten mit Bauart haben wir dort nicht abrufen können. Prüf im Datenblatt, ob „Kompressor“ steht und bis zu welcher Temperatur die Box kühlt – eine thermoelektrische Box gefriert nicht.

Kann ich eine normale Kompressor-Kühlbox mit einem Werkzeugakku betreiben?

Nicht direkt. Kompressor-Boxen wie die Dometic CFX5 laufen an 12/24 V über den Kfz-Stecker oder am Netz; einen Akkuschacht für Werkzeugakkus haben sie nicht. Für den Betrieb ohne Auto brauchst du dann eine Powerstation mit 12-V-Ausgang oder eine Box mit eingebautem Akku.

Belege und Quellen

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Wer hier schreibt

Redaktion kuehlbox-kompressor.de

Kühlboxen, 12-V-Strom & Tourenausrüstung

Wir sind die Redaktion von kuehlbox-kompressor.de. Wir lesen Bedienungsanleitungen, Datenblätter, EU-Energielabel und Herstellerseiten von Kompressor-Kühlboxen, Batterien und Powerstations und rechnen damit nach, was eine Box auf Tour wirklich braucht. Eigene Labortests machen wir nicht, und das sagen wir offen.

  • Anleitungen & Datenblätter ausgewertet
  • Verbrauch mit Herstellerwerten gerechnet
  • Keine Labortests – offen gesagt
  • Quellen auf jeder Seite

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